Abendmahlsfeier am Gründonnerstag 2018

Auszug aus der
Predigt über 1. Kor 10,16-17
von Pfrin. Judith Winkelmann

„Das Abendmahl, das wir heute Abend feiern, erinnert uns an eine Gemeinschaft. Damals saßen die Jünger mit Jesus zusammen, feierten das Sedermahl, den Beginn des Passah­festes.

Gemeinschaft bedeutet Teilhabe an etwas, was eigentlich außerhalb von mir liegt. Paulus versteht so die Gemeinschaft beim Abendmahl. Wenn wir im Glauben an Christus das Brot essen und aus dem Kelch trinken, dann haben wir an ihm Anteil. Ja noch mehr. Wir werden zu dem Leib Christi. Dann aufersteht er unter uns, durch uns. Dann bilden wir Christus ab. Wir alle werden zu Stellvertretern Christi auf Erden.

Wir wollen ernst machen mit der Dienerschaft, die uns allen aufgetragen ist. Wie wäre es, wenn meine Nachbarin mir das Brot bricht? Wie wäre es, wenn ein Konfirmand mir den Kelch reicht? Wie ernst nehme ich es, wenn ein Kind zu mir sagt: Gott segne dich? Hat es dann das gleiche Gewicht? Beim Abendmahl stehen wir in unserer Unterschiedlichkeit gleichwertig vor Gott und vor den anderen. Wir werden zugleich Empfangende und Gebende.

Genau dies wollen wir heute erleben. Im Mittelgang ist ein langer Tisch aufgebaut. Wenn wir gemeinsam um diesen Tisch stehen, wird sich etwas verändern. Es wird keine Pfarrerin, keine Ältesten geben, die herumgehen und Brot und Kelch reichen. Dazu ist kein Platz. Stattdessen ist jeder und jede von uns herausgefordert, Brot und Kelch weiterzureichen. Wir alle sind aufgefordert, uns gegenseitig Evangelium, die gute Botschaft Gottes weiterzusagen und die Sakramente zu spenden. Wenn wir uns gegenseitig das Brot und den Kelch reichen, dann wird dieses Priestertum der Getauften sichtbar.“

Die vollständige Predigt finden Sie im → Predigtarchiv

Ich sehe was!

„Ich sehe was, was du nicht siehst“, sagt das Känguru. Ostern scheint für das Känguru ein Spiel zu sein. Doch wie steht es wirklich um diese Auferstehung, die man nicht sehen kann. Schließlich will der Glaube an die Auferstehung unser Leben Veränderung und damit mehr sein als ein Spiel, eine Episode.

Im Gottesdienst am Ostermontag um 11.30 Uhr in der Stadtkirche Durlach wollen wir versuchen, das Känguru davon zu überzeugen. Lassen Sie sich überraschen.

Musikalisch wird der Gottesdienst von der Durlacher Singschule einschließlich des Spatzenchores gestaltet. Im Anschluss sind alle zum Osterlunch ins Gemeindehaus eingeladen. Wir freuen uns über alle, die etwas Salat zum Osterbuffet beitragen.

Plakat → Gottesdienste | Kirche um halb 12

Gottes riesige Familie

Alle Kinder dieser Erde
sind vor Gottes Angesicht eine riesige Familie,
ob sie es wissen oder nicht.

Gottesdienst zur Partnerschaft der Stadtkirche Durlach mit dem Kindergarten in Endulini (Südafrika) am Sonntag, 18.März 2018, 10.00 Uhr

Kindergarten Endulini
Foto: Beatus Fischer
Das Projekt besteht seit 29 Jahren. Unter anderem wurde es von den Kindergärten der Stadtkirchengemeinde immer wieder unterstützt. In diesem Gottesdienst gibt es

  • Lieder aus Südafrika, gesungen vom Stadtkirchenchor
  • ein kurzer Dialog von zwei Gemeindemitgliedern, der die politische und wirtschaftliche Situation in Endulini aufzeigt
  • einige Fotos von Aktivitäten zum Projekt

Anschließend besteht beim Kirchencafé Gelegenheit zum Gespräch.

Zeit zum Aufräumen

Kirche um halb12 | Sonntag, 11. März 2018

Jesus räumt im Tempel auf. Das sorgt für heilsamen Ärger. So kann die Räuberhöhle wieder zum Bethaus werden.
Was steht bei mir im Weg? Was hält mich davon ab, die wichtigen Fragen zu stellen und die richtigen Schritte zu gehen?

Herliche Einladung zum Gottesdienst um 11.30 Uhr und zum anschließenden Mittagessen im Gemeindehaus.

Plakat → Gottesdienste | Kirche um halb 12