„Singet dem HERRN“

Bild zu Cantate
Audio-Gottesdienst zum Sonntag „Cantate“, 10. Mai 2020

von Pfr. Johannes Kurz

2. Chronik 5, 2-5 + 12-14

Musik: Johannes Blomenkamp, Orgel
Angelika Lenter, Sorpran

Sprecher: Johannes Kurz

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Glockengeläut

Vorspiel: „Dir, dir, Jehova, will ich singen“ (Bach/Schemelli)

Begrüßung

Lied EG 501, 1-3 „Wie lieblich ist der Maien“

1. Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt,
des sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht.
Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid,
die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud.

2. Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein!
Die Blüt zur Frucht vermehre, lass sie ersprießlich sein.
Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß;
drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß’.

3. Herr, lass die Sonne blicken ins finstre Herze mein,
damit sich’s möge schicken, fröhlich im Geist zu sein,
die größte Lust zu haben allein an deinem Wort,
das mich im Kreuz kann laben und weist des Himmels Pfort.

Votum und Psalm 98 (NLH 947)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Der Herr sei mit euch.

Singet dem HERRN ein neues Lied,
denn er tut Wunder.
Er schafft Heil mit seiner Rechten
und mit seinem heiligen Arm.

Der HERR lässt sein Heil verkündigen;
vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel,
aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

Jauchzet dem HERRN, alle Welt,
singet, rühmet und lobet!
Lobet den HERRN mit Harfen,
mit Harfen und mit Saitenspiel!

Mit Trompeten und Posaunen
jauchzet vor dem HERRN, dem König!
Das Meer brause und was darinnen ist,
der Erdkreis und die darauf wohnen.

Die Ströme sollen in die Hände klatschen,
und alle Berge seien fröhlich vor dem HERRN
denn er kommt, das Erdreich zu richten. /
Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit
und die Völker, wie es recht ist.

Eingangsgebet

Herr, unser Gott.
Wir staunen über Deine Liebe,
die unsere ganze Erde hineinnehmen will in die Osterfreude,
in Deinen Sieg über Tod, Hoffnungslosigkeit und Dunkelheit.
Nah ist Dein Kommen und alles plötzlich voller Musik:
Harfen und Saitenspiel, Trompeten und Posaunen erklingen da.
Die ganze Welt scheint mitzufeiern:
Das gurgelnde Wasser der Bäche und das Brausen der Meere rühmt dich,
selbst die Berge sind fröhlich und schmücken sich mit Blumen und frischem Grün.
So singt der Beter unseres Psalms, Herr.
Wir aber tragen in diesen Tagen Atemschutzmasken
und erleben vielerlei Einschränkungen,
uns plagen Zukunftssorgen und Existenzängste.

Darum bitten wir Dich, Herr:
Komm mit Deinem Geist und verwandle diese Erde und unser Herz,
dass hier ein Ort ist, an dem Du wohnst mit deiner Güte.
Lass uns einander neu begegnen, beistehen und helfen.
Lass es gerecht zugehen unter uns Menschen,
und eröffne uns allen miteinander eine Zukunft, die uns singen lässt. Amen.

Lesung aus Jesaja 12

Wer von uns weiß nicht, wie unwohl man sich in der eigenen Haut fühlt,
wenn man verstimmt ist, wenn falsche Töne,
wenn Missklänge unsere Lebensmelodie stören.
Und wer hat noch nie erlebt, wie gut es tut, wenn das „Verstimmtsein“ nachlässt,
wenn Dissonanzen sich in Harmonie verwandeln
und uns ein Lied über die Lippen kommt, dass neue Lebensfreude ausdrückt.
Beim Propheten Jesaja im 12. Kapitel steht ein solches neues Lied:

Zu der Zeit wirst du sagen:
Ich danke dir, HERR, dass du bist zornig gewesen über mich
und dein Zorn sich gewendet hat und du mich tröstest.
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht;
denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.
Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem HERRN, rufet an seinen Namen!
Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist!
Lobsinget dem HERRN, denn er hat sich herrlich bewiesen.
Solches sei kund in allen Landen!
Jauchze und rühme, du Tochter Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir!

Heinrich Schütz: „Ich will den Herren loben allezeit“

Predigtimpuls zu 2. Chronik 5, 2-5 + 12-14

Liebe Hörerinnen und Hörer, Leserinnen und Leser,
heute schon starten die ersten Kirchen in Baden erste Versuche,
am kommenden Sonntag ist es in Durlach und Aue soweit:
es wird wieder ein Vor-Ort-Gottesdienst stattfinden können, – wenn auch,
um unser Beisammensein zu schützen, mit deutlichen Einschränkungen.

Eine gravierende Einschränkung wird sein,
dass wir nicht miteinander singen können. Noch nicht.
Wo doch die Musik und der Gesang – und das ist am heutigen Sonntag Kantate ja auch Thema unseres Nachdenkens jetzt – wo das Singen und Musizieren doch unbedingt dazugehört zum gottesdienstlichen Feiern.

Auf dem zentralen Fenster unserer Stadtkirche in Durlach sieht man unter der dargestellten Verklärung Jesu die musizierende und „singende Gemeinde“:

neben der singenden Person auf der linken Seite kommen drei verschiedene Instrumente zum Einsatz: oben eine Handharfe, unten eine klassische Laute. Rechts sieht man ein neues Instrument, eine Harmonetta, wie ich bei Wikipedia nachlesen konnte, ein ungewöhnliches Mundharmonika-ähnliches Blasinstrument mit wabenartigem Tastenfeld auf der Oberseite.

In den 1950er Jahren wurde sie von der Firma Hohner in Trossingen entwickelt und gebaut. Am unteren Bildrand ist eine Blumenwiese angedeutet.
Gesang und Musik verbinden sich und folgen der Aufforderung des heutigen Sonntags Kantate: „Singet dem HERRN ein neues Lied, denn ER tut Wunder!“

EG 287 Kehrvers

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Predigtimpuls Teil II

Wir hören den für heute vorgeschlagenen Bibeltext aus dem zweiten Buch der Chronik, im 5. Kapitel:

Da versammelte Salomo alle Ältesten Israels,
alle Häupter der Stämme und die Fürsten der Sippen Israels in Jerusalem,
damit sie die Lade des Bundes des Herrn hinaufbrächten aus der Stadt Davids,
das ist Zion. Und es versammelten sich beim König alle Männer Israels zum Fest,
das im siebenten Monat ist.

Und es kamen alle Ältesten Israels,
und die Leviten hoben die Lade auf und brachten sie hinauf samt der Stiftshütte
und allem heiligen Gerät, das in der Stiftshütte war;
es brachten sie hinauf die Priester und Leviten.

Und alle Leviten, die Sänger waren,
nämlich Asaf, Heman und Jedutun und ihre Söhne und Brüder,
angetan mit feiner Leinwand,
standen östlich vom Altar mit Zimbeln, Psaltern und Harfen
und bei ihnen hundertzwanzig Priester, die mit Trompeten bliesen.

Und es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge,
als hörte man eine Stimme loben und danken dem Herrn.

Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob
und man den Herrn lobte: »Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«,
da wurde das Haus erfüllt mit einer Wolke, als das Haus des Herrn,
sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke;
denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes

EG 287 Kehrvers

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Predigtimpuls Teil III

Ganz verschiedenes fällt mir bei dieser Tempelweihe und diesem Festzug auf:

Zum einen fällt auf, dass da nirgendwo von Frauen die Rede ist,
nur von Männern wird gesprochen – das ist ärgerlich.
Aber es zeigt auch, wie sehr dieser Text geprägt ist von der Zeit seiner Entstehung und seiner antiken Vorstellungswelt.

Für die Autoren der beiden Chronikbücher, welche die gesamte bisherige Geschichte Israels von der Schöpfung bis zu den Tagen ihres eigenen babylonischen Exils niedergeschrieben haben, ist die Einweihung des Salomonischen Tempels die Mitte und der Höhepunkt der Bundesgeschichte Gottes mit seinem Volk.

Da in Jerusalem auf dem Zionsberg im Tempel berühren sich Himmel und Erde.
Da hin zurück wollen sie heimkehren mit ihren Familien.

Ganz lebendig steht ihnen vor Augen, wie es damals war, ja sein musste:
Alle Welt war auf den Beinen,
dichtgedrängt stand das ganze Volk
und nahm Anteil am Transport der Bundeslade in den neugebauten Tempel hinein.

Der Jubel konnte nicht lauter,
die Musik nicht vielfältiger sein.

Und doch:
Kein Stimmenwirrwarr entstand,
sondern die Musik und der Gesang verbanden sich in vollkommener Harmonie:

unisono wurde Gott gepriesen,
der schließlich selbst in einer Wolke in den Tempel einzog.

Mit der Wolke ist, denke ich, auch der Bezug der singenden Gemeinde zur Verklärung Jesu zu erklären, den das zentrale Kirchenfenster der Stadtkirche herstellt,
und zu dem Thomas Abraham im Audio-Gottesdienst des letzten Sonntags Jubilate Wesentliches gesagt hat.

Auch bei der Verklärung Jesu wird – ähnlich wie bei der Taufe Jesu und bei der Erzählung seiner Himmelfahrt – ja von einer Wolke berichtet, aus der die himmlische Stimme spricht: „Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören!“

Ganz eindrücklich, ja zentral ist die Beschreibung der Musik bei diesem Festzug zur Eröffnung des Jerusalemer Tempels:
und das Erlebnis der Gemeinschaft beim Singen und Klingen des Gotteslobs.

Im gemeinsamen Singen und Musizieren entfalten sich unsere Gefühle.
Verborgenes und was in mir schlummert wacht auf durch Musik und Singen.
Da wird etwas in mir lebendig
und drückt sich anders aus, als wenn ich nur darüber rede.

Gotteslob trennt nicht, sondern vereinigt.
Neue Lieder, neue Musik wollen geweckt und entfaltet,
angestimmt und ausgesät werden – wie die neue Saat im Frühling.
Wir brauchen die Musik, wir brauchen das Singen,
damit die Wirklichkeit so groß und mannigfaltig erlebbar wird wie sie ist.

Deswegen auch malt die Chronik ein so wunderbares Bild von einer Situation,
die von Musik und Gesang, von Jubel und Loben Gottes erfüllt ist.

Wohl nur dem Bibelforscher fällt auf, dass bei der großen Tempeleinweihung hier
die Bundeslade – anders als in 1. Könige 8 – nicht von den Priestern, sondern von den Leviten, den Tempeldienern und Tempelsängern, getragen wird.
Das geschieht mit Absicht.
Denn Leviten sind es auch, die hier ausdrücklich mit Namen genannt werden,
Asaf, Heman und Jedutun, welche nach der Überlieferung dem König David beim Verfassen der Psalmen geholfen haben.

Und dann heißt es sogar, die Priester kommen nicht dazu ihren Dienst zu tun,
weil auf die einstimmige Musik und den Gesang der vielen
Gott antwortet mit der Sichtbarmachung seiner Herrlichkeit in Gestalt einer Wolke.

Der Heilige Israels kommt zur Welt nicht erst, wo die Priester ihren Dienst tun, sondern dort, wo sich die Gemeinde in Lobpreis und Anbetung versammelt.

Das ist wichtig, wenn wieder einmal darüber diskutiert wird,
wann ein Gottesdienst ein Gottesdienst ist und was ihn ausmacht.
Es erinnert mich auch an den Hinweis Jesu: „Wo zwei oder drei versammelt sind
in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“

Gott wohnt da, wo man ihn herbeisingt und einlässt.
Zwei oder drei sind genug, manchmal genügt sogar einer oder eine,
die es stellvertretend für alle anderen tut.
So wie heute an Kantate Angelika Lenter für uns die Lieder singt.
So wie die Orgel unsere große Unterstützerin und Königin der Instrumente ist,
die stellvertretend für uns alle in diesen Tagen
vielstimmig jubeln darf und bei der der fromme Wunsch wahr wird
„dass ich tausend Zungen hätte und einen tausendfachen Mund!“

Wenn wir das Orgelprospekt der Stumm-Goll-Orgel an der Stadtkirche Durlach anschauen,
dann sehen wir an den seitlichen Rändern ganz unterschiedliche Instrumente abgebildet:
Geigen, Hörner, Flöten oder Oboen sind da zu erkennen.

Sie umkränzen die Orgelpfeifen in ihrer Mitte, deuten das Musizieren und Jubilieren als ein großes Aufkeimen und Aufblühen der Seele an.
Ja, die Orgel ist in diesen Tagen unsere große Stellvertreterin
mit ihren tausend Zungen, mit der Vielzahl der Stimmungen und Instrumentalisierungen, die sie in ihrem mütterlichen Corpus beherbergt.

Sie erinnert mit ihrer Vielstimmigkeit daran, dass das Zusammenspiel der Vielen,
dass „Zusammengehörigkeit“ ein Gottesgeschenk und eine Geistesgabe ist,
die es neu zu entdecken gilt. Diese Geistesgabe ist nicht nur unter uns vor Ort,
sondern sie ist aller Kreatur, ja aller Welt verheißen.

Unter dem Klang ihrer Töne können wir zusammenfinden in Verbundenheit,
können wir der Aufforderung dieses Tages nachkommen und Gott loben
– verbunden vor ihm und untereinander und mit aller Kreatur. Amen.

Lied EG 302,1+3+8 „Du meine Seele, singe“

1. Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.

3. Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht;
das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht:
der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer,
der Fisch unzähl’ge Herde im großen wilden Meer.

8. Ach ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm;
der Herr allein ist König, ich eine welke Blum.
Jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt,
ist’s billig, dass ich mehre sein Lob vor aller Welt.

Fürbittgebet und Vaterunser

Wir danken dir, Gott,
für die Musik, die uns froh macht,
die uns hilft, dich zu loben.

Du weißt,
dass uns ein frohes und dankbares Lied nicht immer leicht fällt.
In unser Danken bricht oft die Klage,
in unsere Freude die Sorge.
Aber deine Treue ist alle Morgen neu,
du bist bei uns auch in Tagen der Not und der Unsicherheiten wie es weitergeht.
Darum preisen wir deine Barmherzigkeit
und singen dein Lob.

Wir denken heute
besonders an die vielen Menschen,
die nicht singen können, sondern seufzen müssen;
die nicht loben, sondern weinen.
Wir denken an die Mutlosen,
die Einsamen, die Kranken, die Trauernden,

Wir bitten dich:
Stehe allen Mühseligen und Beladenen bei,
damit sie neu Worte finden
des Glaubens und der Hoffnung.

Segne den Dienst der Organisten,
der Kantoren, Kirchenmusikerinnen, Sängerinnen und Sänger,
Kirchen- und Posaunenchöre.
Lass ihr Singen und Musizieren mithelfen,
dein Rufen zu hören,
deine Liebe zu verstehen,
deine Gnade zu verherrlichen
und dein Evangelium zu verkündigen.

Was uns persönlich bewegt,
legen wir hinein in die Worte,
die uns dein Sohn zu beten gelehrt hat:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere menschliche Vernunft,
bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

Lied NLH 56,1-5 „Ich sing dir mein Lied“

1. Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben
von Wachsen und Werden, von Himmel und Erde,
du Quelle des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

2. Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben.
Den Rhythmus, den Schwung hast du mir gegeben
von jener Geschichte, in die du uns mitnimmst,
du Hüter des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

3. Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben.
Die Tonart, den Takt hast du mir gegeben
von Nähe, die heil macht – wir können dich finden,
du Wunder des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

4. Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben.
Die Höhen, die Tiefen hast du mir gegeben.
Du hältst uns zusammen trotz Streit und Verletzung,
du Freundin des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

5. Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben
von Zeichen der Hoffnung auf steinigen Wegen,
du Zukunft des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Abkündigungen

Vielen Dank an Johannes Blomenkamp (Orgel) und Angelika Lenter (Sorpran).

Nach dem Segen hören wir das Arioso „Lasst uns singen von der Gnade des Herrn (und seine Wahrheit verkündigen ewiglich)!“ aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn.

Danke auch an Johann Christoph Haake und Otto Eggenberger für das Zusammenstellen und Abmischen des Audiofiles und der Präsentation auf der Homepage

Der nächste Audio-Gottesdienst ist am kommenden Sonntag Rogate mit Kira Busch-Wagner. Dann finden auch Vor-Ort-Gottesdienste in der Stadtkirche Durlach und in Trinitatis Aue statt, jeweils Beginn 10 Uhr – mit ausgefeiltem Schutzkonzept, begrenztem Platzangebot und verkürzter Liturgie ohne Gemeindegesang.

Segen

Bleiben Sie behütet wunderbar.
Gott, wir bitten dich – segne uns und behüte uns.
Lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Hebe dein Angesicht über uns und gib uns deinen Frieden.
Amen.

Nachspiel: Lasst uns singen von der Gnade des Herrn (Mendelssohn)
Glockengeläut
Wird über ein Bild
gesprochen, ist es
hier zu sehen.
Audio-Gottesdienste – Podcast