Mundartgottesdienst mit Wolfgang Müller

Verschtehsch Du manchmol a net, was die in de Dorlacher Kirch so predige? Des könnt vielleicht an de Sproch liege.

De Martin Luther hat’s domols scho g’wusst un g’schriebe: „… sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet.“

Genau deswege – un wege nix annerem – gibt’s bei uns jetzt a en Mundartgottesdienscht!
Wolfgang Müller
Foto: Wolfgang Müller – privat

Wolfgang Müller aus Söllingen im Pfinztal hat einen solchen Gottes­dienst in seiner heimischen kernbadischen Mundart ausgearbeitet, zu dem er in den Kirchen­bezirken im mittelbadischen und angrenzenden Raum einlädt – so auch am

Sonntag, den 18. August 2019 um 10.00 Uhr in der Stadtkirche Durlach.

Als Prädikant der Evangelischen Landeskirche, als gern gehörter Radioautor und Badischer Mundart­preisträger kann und darf er in mehrfacher Hinsicht aus berufenem Mund sprechen.

Grundlage des Gottesdienstes sind Verse aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser, die in dem Vorschlag gipfeln: Doch oins vor allem: Schlupfet en d’Liebe nei! (Kol.3,14)

Zu diesem besonderen Gottesdienst sind alle ganz herzlich eingeladen, d‘Regelbesucher genauso wie d’Widdermol-Vorbeigugger und natürlich auch die, die de Kirchturm sonscht bloß zum uff d’Uhr Gugge brauche…

Oifach mol neigugge: ⇒ mueller-soellingen.de