Predigtvorgespräche

Jeweils Mittwoch, 20.00 Uhr, im Gemeindehaus / Bibliothek

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Bibeltexte werden im Gespräch miteinander lebendig – wenn die eigenen Fragen und Erfahrungen eingebracht werden. In der reformatorischen Tradition ist deshalb die Schrift­aus­legung keine Angelegenheit weniger Experten. Sie ist Aufgabe und Recht aller, die in der Bibel Gottes Wort suchen und finden möchten. Die Predigtvorgespräche bieten dazu Gelegenheit.
Termine
08.01.2020Predigttext am 21.01.2020
Mt 3,13-17
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
Jesu Taufe

13Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.
14Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
15Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt zu! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er’s ihm zu.

16Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

( Lutherbibel 2017 )

Jesus wird getauft

13Damals kam Jesus aus Galiläa an den Jordan

zu Johannes.

Er wollte sich von ihm taufen lassen.

14Johannes versuchte,

ihn davon abzuhalten,

und sagte:

»Ich habe es nötig,

von dir getauft zu werden!

Und du kommst zu mir?«

15Jesus antwortete ihm:

»Das müssen wir jetzt tun.

So erfüllen wir den Willen Gottes.«

Da gab Johannes nach.

16Als Jesus getauft war,

stieg er sofort aus dem Wasser.

Und sieh doch:

Der Himmel riss über ihm auf.

Er sah den Geist Gottes.

Der kam wie eine Taube auf ihn herab.

17Und sieh doch:

Dazu erklang eine Stimme aus dem Himmel:

»Das ist mein Sohn,

ihn habe ich lieb,

an ihm habe ich Freude.«

( Basisbibel )

Jesus lässt sich von Johannes taufen

13Um diese Zeit kam Jesus von Galiläa her an den Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen.
14Johannes versuchte, ihn davon abzubringen, und sagte: »Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?«

15Aber Jesus antwortete: »Zögere nicht, mich zu taufen! Das ist es, was wir jetzt tun müssen. So eröffnen wir den Weg, auf dem der Wille Gottes ohne Abstriche erfüllt wird.«

Da gab Johannes nach.

16Sobald Jesus getauft war, stieg er aus dem Wasser. Da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
17Und eine Stimme aus dem Himmel sagte: »Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt.«

( Gute Nachricht Bibel )

05.02.2020Predigttext am 16.02.2020
Hes 2,1 – 3,3
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
Die Berufung zum Prophetenamt

21Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße, so will ich mit dir reden.
2Und als er so mit mir redete, kam der Geist in mich und stellte mich auf meine Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete.
3Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den abtrünnigen Israeliten und zu den Völkern, die von mir abtrünnig geworden sind. Sie und ihre Väter haben sich bis auf diesen heutigen Tag gegen mich aufgelehnt.
4Und die Kinder, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: »So spricht Gott der Herr
5Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.

6Und du, Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen um dich, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten und dich vor ihrem Angesicht nicht entsetzen – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –,
7sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.

8Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iss, was ich dir geben werde.
9Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle.
10Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben, und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh.

31Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen
3und sprach zu mir: Du Menschenkind, gib deinem Bauch zu essen und fülle dein Inneres mit dieser Schriftrolle, die ich dir gebe. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.

( Lutherbibel 2017 )

Das Alte Testment ist in der Basisbibel noch nicht enthalten.

21der sagte zu mir: »Du Mensch, steh auf! Ich habe dir etwas zu sagen.«

2Da kam Geist in mich und stellte mich auf die Füße. Dann hörte ich ihn zu mir sagen:
3»Du Mensch, ich sende dich zu den Leuten von Israel. Sie sind ein widerspenstiges Volk, das sich gegen mich auflehnt. So haben es schon ihre Vorfahren getan und sie selbst sind nicht besser. Auch zu den anderen Völkern sende ich dich,
4aber vor allem zu diesem frechen und trotzigen Volk. Du sollst zu ihnen sagen: ‚So spricht der HERR, der mächtige Gott …‘
5Auch wenn sie widerspenstig bleiben und nicht auf dich hören – sie sollen wenigstens wissen, dass es einen Propheten bei ihnen gibt.

6Du Mensch, hab keine Angst vor ihnen und ihren Spottreden! Du wirst unter ihnen leben wie unter Skorpionen, wie mitten im Dorngestrüpp. Aber du brauchst dich nicht vor ihnen zu fürchten.
7Sag ihnen die Worte, die ich dir auftrage, ganz gleich, ob sie auf dich hören oder nicht. Du weißt ja, sie sind ein widerspenstiges Volk.

8Du selbst aber, du Mensch, höre, was ich dir zu sagen habe: Sei nicht trotzig wie dieses widerspenstige Volk! Mach deinen Mund auf und iss, was ich dir gebe!«

9Ich schaute auf und sah vor mir eine ausgestreckte Hand, die eine Buchrolle hielt.
10Als die Rolle geöffnet wurde, sah ich, dass sie auf beiden Seiten mit Klagen, Seufzern und Verzweiflungsschreien vollgeschrieben war.

31Er sagte zu mir: »Du Mensch, nimm diese Buchrolle und iss sie auf! Dann geh und sprich zu den Leuten von Israel!«

2Ich öffnete den Mund und er gab mir die Rolle zu essen.
3Er sagte: »Du Mensch, verspeise diese Buchrolle, die ich dir gebe! Fülle deinen Magen damit!« Da aß ich die Rolle; in meinem Mund war sie süß wie Honig.

( Gute Nachricht Bibel )

04.03.2020Predigttext am 15.03.2020
Lk 9,57-62
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
Vom Ernst der Nachfolge

57Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst.
58Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

59Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
60Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!

61Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind.
62Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.

( Lutherbibel 2017 )

Sich ganz auf Jesus einlassen

57Unterwegs sagte jemand zu Jesus:

»Ich will dir folgen,

wohin du auch gehst!«

58Jesus antwortete ihm:

»Die Füchse haben ihren Bau

und die Vögel haben ihr Nest.

Aber der Menschensohn hat keinen Ort,

wo er sich ausruhen kann.«

59Einen anderen forderte Jesus auf:

»Folge mir!«

Aber der sagte:

»Herr, erlaube mir,

zuerst noch einmal nach Hause zu gehen

und meinen Vater zu begraben.«

60Aber Jesus antwortete ihm:

Ȇberlass es den Toten,

ihre Toten zu begraben.

Du aber geh los

und verkünde das Reich Gottes.«

61Wieder ein anderer sagte zu Jesus:

»Ich will dir folgen, Herr!

Doch erlaube mir,

zuerst von meiner Familie Abschied zu nehmen.«

62Aber Jesus sagte zu ihm:

»Wer die Hand an den Pflug legt

und dabei zurückschaut:

der eignet sich nicht für das Reich Gottes.«

( Basisbibel )

Jüngerschaft ohne Wenn und Aber

57Unterwegs sagte jemand zu Jesus: »Ich bin bereit, dir zu folgen, ganz gleich, wohin du gehst!«
58Jesus antwortete ihm: »Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel ihr Nest; aber der Menschensohn hat keinen Platz, wo er sich hinlegen und ausruhen kann.«

59Zu einem anderen sagte Jesus: »Komm, folge mir!« Er aber antwortete: »Herr, erlaube mir, dass ich erst noch hingehe und meinen Vater begrabe.«
60Jesus sagte zu ihm: »Überlass es den Toten, ihre Toten zu begraben! Du aber geh hin und verkünde, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichten will!«

61Ein anderer sagte: »Herr, ich will ja gerne mit dir gehen, aber lass mich erst noch von meiner Familie Abschied nehmen!«
62Jesus sagte zu ihm: »Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückschaut, den kann Gott nicht gebrauchen, wenn er jetzt seine Herrschaft aufrichten will.«

( Gute Nachricht Bibel )

01.04.2020Predigttext am 10.04.2020
2. Kor 5,14-21
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel

14Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind.
15Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde.

16Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr.
17Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
18Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
19Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

20So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
21Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

( Lutherbibel 2017 )

14Denn es ist die Liebe von Christus,

die uns antreibt.

Wir sind nämlich zu der Überzeugung gelangt:

Wenn einer für alle gestorben ist,

dann sind damit zugleich alle gestorben.

15Christus ist für alle gestorben,

damit die Lebenden nicht länger

nur für sich selbst leben.

Sie sollen jetzt vielmehr ganz für den leben,

der für sie gestorben ist

und auferweckt wurde.

16Daher beurteilen wir von nun an niemanden mehr

nach menschlichen Maßstäben.

Auch Christus nicht,

selbst wenn wir ihn früher

nach menschlichen Maßstäben beurteilt haben.

17Wenn jemand zu Christus gehört,

gehört er schon zur neuen Schöpfung.

Das Alte ist vergangen.

Seht doch!

Etwas Neues ist entstanden!

18Das alles kommt von Gott.

Durch Christus hat er uns mit sich versöhnt.

Und er hat uns den Dienst übertragen,

die Versöhnung zu verkünden.

19Ja, in Christus war Gott selbst am Werk,

um die Welt mit sich zu versöhnen.

Er hat den Menschen ihre Verfehlungen nicht angerechnet.

Und uns hat er sein Wort anvertraut,

das Versöhnung schenkt.

20Wir treten also anstelle von Christus auf.

Es ist,

als ob Gott selbst die Menschen durch uns einlädt.

So bitten wir anstelle von Christus:

Lasst euch mit Gott versöhnen!

21Gott hat Christus,

der keine Sünde kannte,

an unserer Stelle als Sünder verurteilt.

Denn durch Christus sollten wir

vor Gott als gerecht dastehen.

( Basisbibel )

14Denn die Liebe, die Christus uns erwiesen hat, bestimmt mein ganzes Handeln. Ich halte mir stets vor Augen: Einer ist für alle in den Tod gegangen, also sind sie alle gestorben.
15Weil er für sie gestorben ist, gehört ihr Leben nicht mehr ihnen selbst, sondern dem, der für sie gestorben und zum Leben erweckt worden ist.

16Darum beurteile ich von jetzt an niemand mehr nach menschlichen Maßstäben. Auch Christus nicht, den ich einst so beurteilt habe.
17Wenn also ein Mensch zu Christus gehört, ist er schon »neue Schöpfung«. Was er früher war, ist vorbei; etwas ganz Neues hat begonnen.

18Das alles aber kommt von Gott. Obwohl ich sein Feind war, hat er sich durch Christus mit mir ausgesöhnt und mir den Auftrag gegeben, seine Versöhnungsbotschaft zu verbreiten.
19So lautet diese Botschaft: In Christus hat Gott selbst gehandelt und hat die Menschen mit sich versöhnt. Er hat ihnen ihre Verfehlungen vergeben und rechnet sie nicht an. Diese Versöhnungsbotschaft lässt er unter uns verkünden.

20Uns Aposteln hat Christus den Auftrag und die Vollmacht gegeben, diese Botschaft überall bekannt zu machen. Ja, Gott selbst ist es, der durch uns die Menschen ruft. So bitten wir im Auftrag von Christus: »Bleibt nicht Gottes Feinde! Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!«

21Gott hat Christus, der ohne Sünde war, an unserer Stelle als Sünder verurteilt, damit wir durch ihn vor Gott als gerecht bestehen können.

( Gute Nachricht Bibel )

Was Sie mitbringen müssen:
Eine gute Stunde Zeit,
die Lust, etwas Neues zu entdecken,
und die Bereitschaft, andere Ansichten zu respektieren.

Was Sie erwartet:
Jeweils ein Abschnitt aus der Bibel und Menschen,
die mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen möchten.

Kontakt: Pfr. Thomas Abraham (Tel. 0721 78361958)