Predigtvorgespräche

Jeweils Mittwoch, 20.00 Uhr, im Gemeindehaus / Bibliothek

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Bibeltexte werden im Gespräch miteinander lebendig – wenn die eigenen Fragen und Erfahrungen eingebracht werden. In der reformatorischen Tradition ist deshalb die Schrift­aus­legung keine Angelegenheit weniger Experten. Sie ist Aufgabe und Recht aller, die in der Bibel Gottes Wort suchen und finden möchten. Die Predigtvorgespräche bieten dazu Gelegenheit.
Termine

23.10.2019Predigttext am 10.11.2019
Lk 6,27-38
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
Von der Feindesliebe

27Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;
28segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.
29Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht.
30Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück.
31Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!

32Und wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben, die ihnen Liebe erweisen.
33Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Das tun die Sünder auch.
34Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche zurückbekommen.
35Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

Vom Umgang mit dem Nächsten

36Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
37Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.

38Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.

( Lutherbibel 2017 )

Die Predigt am Fuß des Berges: Das Gebot, den Mitmenschen zu lieben

27»Aber euch,

die ihr mir zuhört,

sage ich:

Liebt eure Feinde.

Tut denen Gutes,

die euch hassen.

28Segnet die,

die euch verfluchen.

Betet für die,

die euch beschimpfen.

29Schlägt dich einer auf die Backe,

halte ihm auch die andere Backe hin.

Und nimmt dir einer den Mantel weg,

überlasse ihm auch das Hemd.

30Gib jedem das,

worum er dich bittet.

Und wenn dir jemand etwas wegnimmt,

das dir gehört,

dann fordere es nicht zurück.

31Genau so,

wie ihr behandelt werden wollt,

behandelt auch die anderen.

32Wenn ihr nur die liebt,

die euch auch lieben:

Welchen besonderen Dank erwartet ihr da von Gott?

Sogar die Menschen,

die voller Schuld sind,

lieben ja die,

von denen sie geliebt werden.

33Wenn ihr nur denen Gutes tut,

die euch Gutes tun:

Welchen besonderen Dank erwartet ihr da von Gott?

Sogar die Menschen,

die voller Schuld sind,

handeln so.

34Wenn ihr nur denen etwas leiht,

von denen ihr es wieder zurückerwarten könnt:

Welchen besonderen Dank erwartet ihr da von Gott?

Sogar die Menschen,

die voller Schuld sind,

leihen sich gegenseitig Dinge,

die sie später zurückbekommen.

35Nein! Liebt eure Feinde.

Tut Gutes und verleiht,

ohne etwas dafür zu erhoffen.

Dann werdet ihr großen Lohn erhalten

und Kinder des Höchsten sein.

Denn Gott selbst ist gut

zu den undankbaren und schlechten Menschen.«

Die Predigt am Fuß des Berges: Nicht verurteilen

36»Seid barmherzig,

so wie euer Vater barmherzig ist.

37Ihr sollt andere nicht verurteilen,

dann wird auch Gott euch nicht verurteilen.

Sitzt über niemand zu Gericht,

dann wird Gott auch über euch nicht zu Gericht sitzen.

Vergebt anderen,

dann wird Gott auch euch vergeben.

38Schenkt,

dann wird Gott auch euch beschenken:

Ein reichliches Maß wird euch in den Schoß geschüttet –

festgedrückt, geschüttelt und voll bis an den Rand.

Denn derselbe Maßstab,

den ihr an andere anlegt,

wird auch für euch gelten.«

( Basisbibel )

Die Feinde lieben

27»Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen;
28segnet die, die euch verfluchen, und betet für alle, die euch schlecht behandeln.

29Wenn dich jemand auf die Backe schlägt, dann halte ihm auch die andere Backe hin. Wenn dir jemand den Mantel wegnimmt, dann gib ihm noch das Hemd dazu.

30Wenn jemand dich um etwas bittet, dann gib es ihm; und wenn jemand dir etwas wegnimmt, dann fordere es nicht zurück.

31Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt sein wollt.

32Warum erwartet ihr von Gott eine Belohnung, wenn ihr nur die liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Menschen, die nicht nach dem Willen Gottes fragen.
33Warum erwartet ihr von Gott eine Belohnung, wenn ihr nur die gut behandelt, die euch auch gut behandeln? Das tun auch die hartgesottensten Sünder.
34Warum erwartet ihr von Gott eine Belohnung, wenn ihr nur denen etwas leiht, von denen ihr wisst, dass sie es euch zurückgeben werden? Ausleihen, um es auf Heller und Pfennig zurückzubekommen, das tun auch die Sünder gegenüber ihresgleichen!

35Nein, eure Feinde sollt ihr lieben! Tut Gutes und leiht, ohne etwas zurückzuerwarten! Dann bekommt ihr reichen Lohn: Ihr werdet zu Kindern des Höchsten. Denn auch er ist gut zu den undankbaren und schlechten Menschen.«

Niemand verurteilen

36»Werdet barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist!

37Verurteilt nicht andere, dann wird Gott auch euch nicht verurteilen. Sitzt über niemand zu Gericht, dann wird Gott auch über euch nicht zu Gericht sitzen.

Verzeiht, dann wird Gott euch verzeihen.
38Schenkt, dann wird Gott euch schenken; ja, er wird euch so überreich beschenken, dass ihr gar nicht alles fassen könnt. Darum gebraucht anderen gegenüber ein reichliches Maß; denn Gott wird bei euch dasselbe Maß verwenden.«

( Gute Nachricht Bibel )

13.11.2019Predigttext am 20.11.2019
Röm 2,1-11
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
Das Gericht über alle Menschen

1Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest.
2Wir wissen aber, dass Gottes Urteil zu Recht über die ergeht, die solches tun.
3Denkst du aber, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, dass du dem Urteil Gottes entrinnen wirst?
4Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

5Du aber, mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen, häufst dir selbst Zorn an für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,
6der einem jeden geben wird nach seinen Werken:
7ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben;
8Zorn und Grimm aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit;
9Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die das Böse tun, zuerst der Juden und auch der Griechen;
10Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die das Gute tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen.

11Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

( Lutherbibel 2017 )

Für Juden und Heiden gilt der gleiche Maßstab

1Deshalb hast du auch keine Entschuldigung,

du Mensch,

der sich zum Richter aufspielt.

Wenn du jemand anderen verurteilst,

sprichst du damit selbst das Urteil über dich.

Denn du verurteilst zwar andere,

handelst aber genauso.

2Wir wissen aber:

Wer so handelt,

über den spricht Gott das Urteil.

Und dieses Urteil entspricht der Wahrheit.

3Du Mensch,

du tust doch genau dasselbe wie die anderen,

die du verurteilst.

Rechnest du wirklich damit,

dem Urteil Gottes entgehen zu können?

4Oder missachtest du Gottes große Güte,

Nachsicht und Geduld?

Erkennst du denn nicht,

dass Gottes Güte dich dazu bewegen will,

dein Leben zu ändern?

5Du bist starrsinnig

und im tiefsten Herzen nicht bereit,

dich zu ändern.

Und so ziehst du dir selbst

mehr und mehr Gottes Zorn zu

bis zum Tag des Zorns –

dem Tag,

an dem Gott sich als gerechter Richter offenbart.

6Gott wird jeden belohnen oder bestrafen,

wie es seinen Taten entspricht:

7Es gibt Menschen,

die sich nicht davon abbringen lassen,

Gutes zu tun.

Es geht ihnen um Herrlichkeit,

Ehre und Unvergänglichkeit.

Ihnen wird Gott das ewige Leben schenken.

8Aber andere handeln aus Eigennutz.

Sie folgen nicht der Wahrheit Gottes,

sondern setzen auf das Unrecht.

Gottes grimmiger Zorn wird sie treffen.

9Über jeden Menschen, der Böses tut,

lässt er Not und Verzweiflung hereinbrechen.

Das gilt an erster Stelle für die Juden,

und dann auch für die Griechen.

10Aber jedem, der Gutes tut,

schenkt Gott Herrlichkeit, Ehre und Frieden.

Das gilt ebenso an erster Stelle für die Juden,

und dann auch für die Griechen.

11Denn Gott ist ein unparteiischer Richter.

( Basisbibel )

Für alle gilt der gleiche Maßstab

1Aber auch du, Mensch, der du dieses Treiben missbilligst: du hast keine Entschuldigung. Wenn du solche Leute verurteilst, sprichst du damit dir selbst das Urteil; denn du handelst genauso wie sie.
2Wir wissen: Über die Menschen, die all dies Böse tun, wird Gott ein unbestechliches Gericht halten.
3Wie wollt ihr da der Strafe entgehen, wo ihr doch genau das tut, was ihr an den anderen verurteilt?
4Missachtet ihr die große Güte, Nachsicht und Geduld, die Gott euch bis jetzt erwiesen hat? Seht ihr nicht, dass er euch durch seine Güte zur Umkehr bewegen will?
5Aber ihr kommt nicht zur Einsicht und wollt euch nicht ändern. Damit häuft ihr ständig noch mehr Schuld auf und bereitet euch selbst das Verderben, das am Tag der Abrechnung über euch hereinbricht – an dem Tag, an dem Gott sich als Richter offenbart und gerechtes Gericht hält.

6Dann wird Gott alle Menschen belohnen oder bestrafen, wie sie es mit ihren Taten verdient haben.
7Den einen gibt er unvergängliches Leben in Ehre und Herrlichkeit – es sind die, die sich auf das ewige Ziel hin ausrichten und unermüdlich das Gute tun.
8Die anderen trifft sein vernichtendes Gericht – es sind die, die nur an sich selbst denken, sich den Ordnungen Gottes widersetzen und dem Unrecht folgen.
9-10Über alle, die Böses tun, lässt Gott Not und Verzweiflung hereinbrechen. Denen aber, die das Gute tun, wird Gott ewige Herrlichkeit, Ehre und Frieden schenken. Dies beides gilt in erster Linie für die Juden, aber ebenso auch für die Menschen aus den anderen Völkern.
11Denn Gott ist ein unparteiischer Richter.

( Gute Nachricht Bibel )

11.12.2019Predigttext am 22.12.2019
2. Kor 1,18-22
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel

18Bei der Treue Gottes, unser Wort an euch ist nicht Ja und Nein zugleich.
19Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm.
20Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre.
21Gott ist’s aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat
22und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.

( Lutherbibel 2017 )

18So wahr Gott treu ist:

Keines unserer Worte an euch

bedeutet gleichzeitig Ja und Nein.

19Denn es war Gottes Sohn,

Jesus Christus,

den wir bei euch verkündet haben –

wir, das heißt:

ich, Silvanus und Timotheus.

Und Gottes Sohn war nicht Ja und Nein zugleich,

sondern er ist das Ja in Person.

20Durch ihn sagt Gott Ja zu allem,

was er je versprochen hat.

Deshalb berufen wir uns auf ihn,

wenn wir »Amen« sagen.

Und so machen wir Gottes Herrlichkeit noch größer.

21Gott aber ist es,

der uns gemeinsam mit euch

im Glauben an Christus festigt.

Er hat uns gesalbt

22und uns sein Siegel aufgedrückt.

Dazu hat er uns den Heiligen Geist

als Vorschuss ins Herz gegeben.

( Basisbibel )

18Gott ist mein Zeuge: Kein Wort, das ich euch sage, ist Ja und Nein zugleich!

19Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, den Silvanus, Timotheus und ich bei euch verkündet haben, war nicht Ja und Nein zugleich. In ihm ist das reine Ja Wirklichkeit geworden.
20Mit ihm sagt Gott Ja zu allen seinen Zusagen. Von ihm gedrängt und ermächtigt sprechen wir darum auch das Amen zur Ehre Gottes.

21Gott hat uns zusammen mit euch auf diesen festen Grund gestellt: auf Christus. Er hat uns gesalbt
22und uns sein Siegel aufgedrückt. Er hat seinen Geist in unser Herz gegeben als Anzahlung auf das ewige Leben, das er uns schenken will.

( Gute Nachricht Bibel )


08.01.2020Mt 3,13-17
Predigttext am 12.01.2020
05.02.2020Hes 2,1 – 3,3
Predigttext am 16.02.2020
04.03.2020Lk 9,57-62
Predigttext am 15.03.2020

Was Sie mitbringen müssen:
Eine gute Stunde Zeit,
die Lust, etwas Neues zu entdecken,
und die Bereitschaft, andere Ansichten zu respektieren.

Was Sie erwartet:
Jeweils ein Abschnitt aus der Bibel und Menschen,
die mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen möchten.

Kontakt: Pfr. Thomas Abraham (Tel. 0721 78361958)