Grüner Gockel

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Umweltzertifikat 2023
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Am 18.4.2024 hat das Team Grüner Gockel mit Herrn Kurt Nollert ein Internes Audit durchgeführt. Es wurde überprüft, ob vereinbarte Ziele zur Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes der evangelischen Stadtkirche Durlach erreicht wurden und an der weiteren Verbesserung gearbeitet wird. Dabei konnte der Vollzug des Leuchtmittelaustausches alter Leuchtmittel im Gemeindesaal und Foyer gegen energiesparende LED-Lampen präsentiert werden. Durch die Winterkirche konnte der Energieverbrauch um über 40% verringert werden; das entspricht ungefähr 7.000 Liter Heizöl. Einzelheiten können der → Umwelterklärung 2024 entnommen werden.

Der Ältestenkreis hat in seiner Sitzung am 14. Mai das sogenannte „management review“ vorgenommen und dabei folgenden Beschluss gefasst:
„Der Ältestenkreis hält das Umweltmanagementsystem Grüner Gockel in der Gemeinde für geeignet, angemessen und wirksam, um die im Umweltprogramm vereinbarten Ziele zu erreichen. Er bedankt sich für das umfassende Engagement des Umweltteams und bittet dieses um die Fortsetzung seiner Arbeit.“

Team Grüner Gockel 2024
Von links nach rechts: Kurt Nollert, Martin Fürst, Matthias Bratzler, Karin Mezger, Achim Meister, Thomas Abraham
Logo "Der Grüne Gockel"
Der „Grüne Gockel“ ist das Zertifikat für ein Umweltmanagementsystem in Kirchengemeinden und kirchlichen und diakonischen Einrichtungen. Es orientiert sich an den Vorgaben in der EU-Verordnung für Umweltmanagement und -audit (EMAS III-Verordnung). Sie zielt darauf ab, die Arbeit vor Ort zunehmend umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. Durch gemeinsam festgelegte Ziele, verbunden mit klaren Zuständigkeiten, werden stetige Verbesserungen erreicht. In Deutschland nehmen bereits mehr als 800 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen an diesem Prozess teil, mehr als 120 davon allein in Baden.

Gelebter Klimaschutz

Als ersten Schritt hat die Stadtkirchen-Gemeinde Durlach im Oktober 2021 ein Umweltteam gegründet. Es besteht inzwischen aus Julia Berner, Matthias Bratzler, Dr. Martin Fürst, Achim Meister, Dr. Karin Mezger, Susanne Nagel, Kurt Nollert und Enzi Ziegler. Sie möchte einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und diesen mit dem Umweltzertifikat „Grüner Gockel“ nachvollziehbar, messbar und sichtbar machen.

Wir wollen Gottes Schöpfung bewahren.
Aus Nächstenliebe wollen wir unseren kleinen Beitrag leisten, um für die nächsten Generationen auf der ganzen Welt eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.

Weitere Gemeinde-Mitglieder, die gerne mitwirken möchten, sind herzlich dazu eingeladen und können sich gerne an das Umweltteam wenden. Insbesondere für die Öffentlichkeitsarbeit sucht das Team Verstärkung.
E-Mail: mailbox24@stadtkirche-durlach.de

Unsere aktuellen Aktivitäten

Die Erfassung des ökologischen Fußabdruck der Stadtkirchengemeinde:
Energieverbrauch, Abfallwirtschaft, Beschaffung

Was wir verbessern

  • Der Energieverbrauch soll gezielt durch Optimierung der Heizung, der Beleuchtung und des Warmwasserverbrauchs gesenkt werden.
  • Ein wichtiger Schritt war die Drosselung der Heizung in der Kirche, und wir diskutieren die Anschaffung von beheizbaren Sitzkissen.
  • Wir stärken den Umweltgedanken und den Mut zur Veränderung durch zahlreiche Beiträge zum Gottesdienst, durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit und persönliche Gespräche.

Umweltleitlinien

Für die Stadtkirche Durlach haben wir bereits eigene Umweltleitlinien formuliert, welche der Ältestenkreis am 17. Dezember 2021 verabschiedet hat.

Präambel
Wir sind dankbar für Gottes wunderbare Schöpfung und wollen aktiv dazu beitragen, sie zu bewahren – für uns, unsere Kinder und Enkelkinder. Denn es ist Aberglaube anzunehmen, Gott werde handeln, wenn wir müßig bleiben und damit den Klimawandel vorantreiben. Wir wollen uns mit der Stadtkirchen-Gemeinde Durlach auf den Weg machen hin zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir tun das mit einem klaren Ziel vor Augen: dem „Grünen Gockel“. Das Umwelt-Zertifikat der Evangelischen Kirche weist uns wie ein Leuchtturm den Weg. Auch wenn dieser noch weit ist und so manche Herausforderung für uns bereithält: Wir können nur gewinnen! Als Kompass dienen uns folgende Umweltleitlinien.

  1. Vorbild sein
    Das Umweltteam will in Sachen Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel vorangehen, seine Arbeit nachvollziehbar machen und in regelmäßigen Abständen darüber informieren.
  2. Umweltwirkung reduzieren
    Ein zentrales Anliegen ist es, der Gemeinde Möglichkeiten aufzuzeigen und sie zu befähigen, mit ihren Energieverbräuchen und Abfällen auch dauerhaft ihre CO2-Emissionen zu senken.
  3. Nachhaltiges Einkaufsverhalten
    Die Gemeinde wird dabei unterstützt, ihr Einkaufsverhalten auf dessen Umweltwirkung hin zu überprüfen und dahingehend zu verbessern, dass Umweltschutz und menschenrechtliche Sorgfalt zu zentralen Kriterien für Kaufentscheidungen werden.
  4. Vielseitiges Engagement
    Ökologische Projekte in der Gemeinde werden gefördert oder initiieren.
  5. Verantwortungsvolle Mobilität
    Das Umweltteam möchte auch die Gemeindemitglieder verstärkt für die Umweltwirkung von Mobilität sensibilisieren und die Stadtkirche dabei unterstützen, bei Fragen der Mobilität vor allem nach ökologischen Gesichtspunkten zu entscheiden.
  6. Verpflichtung
    Die Mitglieder des Umweltteams haben sich verpflichtet, die umweltrechtlichen Vorgaben immer wieder zu überprüfen und ihre Umsetzung sicherzustellen. Sie begreifen diese Vorgaben als Mindeststandards.

Umwelterklärung

PDF File Icon Umwelterklärung 2024 der Evangelischen Stadtkirchen-Gemeinde Durlach

Mehr zum Grünen Gockel

⇒ www.ekiba.de/infothek/arbeitsfelder-von-a-z/klimaschutz-schoepfung/vier-gute-gruende-fuer-eine-klimaneutrale-landeskirche/

Berichte

Leuchtmittelaustausch

Im Gemeindehaus werden die Leuchtmittel ausgetauscht

Im Januar hat das Team Grüner Gockel mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Ältestenkreis die Leuchtmittel im Gemeindesaal und Foyer gegen LED-Leuchtmittel ausgetauscht. Dadurch werden 640 Watt eingespart. Nach 700 Stunden Brenndauer hat sich die Investition von rund 1.400€ auch finanziell gelohnt.

360°–Panorama: J. Kurz
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