Predigt am Sonntag, 15. September 2024,
(Frauensonntag)
von Pfarrerin Susanne Erlecke
⇒ Liedruf: Gib uns Ohren, die hören NL 42
Liebe Gemeinde,
wie angenehm und schön ist es im Sommer, – als Bewohner dieser Stadt – weiß man das zu Genüge, wenn man ein wenig Schatten erhaschen kann. In diesem Sommer habe ich früh am Morgen schnell die Fenster aufgesperrt, die Kühle hereingelassen und dann hieß es schon bald wieder Rollläden runtermachen und im Schatten, in der Kühle des Tages drinnen sein Dasein genießen.
Allerdings bleibt man da auch oft im Dunkeln sitzen.
Im Dunkeln sein, sein Dasein fristen.
Das ist so eine Sache.
Das ist nicht angenehm.
Im Schatten anderer stehen, nur bei Hitze ist es angenehm, ansonsten einfach tragisch und ärgerlich. Im Schatten anderer stehen, während sich das Gegenüber hervortut, sich darstellen kann und darf, die Lorbeeren bekommt und manches Mal auf Kosten anderer, das schmerzt.
Und ich frage mich, warum lässt jemand jemanden im Schatten stehen.
Geht es um Macht oder das Kaschieren des eigenen Unvermögens?
Ist es Neid oder Eifersucht?
Gönnen wir gar dem anderen nicht, was ihm doch zustehen mag, zusteht?
Ganz nach dem Motto: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter komm ich ohne ihr.“ Oder so ähnlich?
Oft genug ist das der Alltag von vielen, nicht nur Frauen.
Doch auf einige Frauen will ich mich heute am Frauensonntag konzentrieren, denen es so erging bzw. die neue Wege gehen:
- Frauen aus der Bibel,
- Frauen, die zum Sinnbild wurden für bestimmte Bilder, Klischees,
- Frauen, die mehr hätten werden können,
wenn sie denn gedurft hätten, - Frauen, die neue Wege gehen konnten,
- Frauen, die aufbegehren in Gesellschaften, die ein derartiges Verhalten unter Strafe stellen.
Frauen aus der Bibel – viele stehen im Schatten. In den Geschichten Jesu werden sie beiläufig erwähnt, obwohl täglich viele mit dabei waren. Aber wenn sie erwähnt werden, dann geht es um ein Umdenken, ein Neudenken:
Fangen wir mit Maria und Martha an. Zwei Frauen im Kreise Jesu, deren Bruder Lazarus von Jesus ins Leben zurückgeholt wurde. Maria ist diejenige, die sich Zeit nimmt und zuhört. Sie tut anscheinend erst mal nichts, zumindest nicht das, was aus Sicht ihrer Schwester ansteht, wenn Gäste eintreffen.
Und Martha, die sieht, was es zu tun gibt. Sie schafft das Ambiente, damit der Rest der Gesellschaft es gut hat. Sie sorgt für Essen und Trinken. Sie ist die offensichtlich aktive, umsichtige, die die sich abschuftet und dann auch noch eine Abfuhr erhält:
„Maria hat das gute Teil erwählt“
Und Martha also folgerichtig, das schlechte, falsche? Wie mag sie sich gefühlt haben? Da rackert man sich ab und bleibt doch im Schatten stehen. Fühlt sich ausgenutzt, unverstanden. Und sie wird und ist es doch auch.
Die Interpretation: „manchmal muss man Prioritäten setzen, lieber auf die Worte Jesu hören, Entscheidendes wahrnehmen und dann eben scheinbar nichts tun, mag ja seine Berechtigung haben, aber das andere erledigt sich doch auch nicht von selbst.“
Ich hätte mir gewünscht, dass Jesus da ein wenig ausgleichender, verständnisvoller, förderlicher reagiert hätte. Dass er nicht wertet und damit abwertet. Sondern dass er herausgestellt hätte, ohne das Eine geht das Andere nicht und umgekehrt.
Brecht aus, aus euren Denkmustern, von dem was gerade sein muss. Nehmt euch Zeit für das Eine und das Andere. Teilt die Aufgaben, dann gewinnt jeder.
So gewissermaßen einen Aufruf zum engagierten Hören und Tun hätte ich mir gewünscht – multitasking sind wir doch, nicht nur die Frauen.
Beides ist wichtig in so einer Situation, damals genauso wie heute, wo wir miteinander leben, feiern, nachdenken und handeln. Es braucht Zeit und Menschen für das Eine und dieselben Personen auch für das Andere. Denn nur wer beides erfährt, ausprobiert, wird nicht das Gefühl haben, im Schatten des Anderen zu bleiben.
Martha und Maria:
Jede hat ihr Talent, ihre besonderen Fähigkeiten. Diese gegenseitig zu schätzen und anzuerkennen, sie zu fördern, Mut zu machen, auch das andere ausprobieren zu dürfen, das hätte beiden gut getan. In der Geschichte werden sie gegeneinander ein wenig ausgespielt. Zumindest bleibt dieser Beigeschmack bei mir.
⇒ Liedruf: NL 42 Gib uns Ohren, die hören…
Die meisten von Ihnen kennen den Namen Felix Mendelsohn-Bartholdy. Manch einer ist mit den Klängen seines Hochzeitsmarsches zum Altar gezogen. Recht beliebt, immer noch.
⇒ Orgel: Felix Mendelsohn-Bartholdy –Ein Sommernachtstraum 61
Aufgewachsen ist Felix mit drei Geschwistern. Zu seiner 4 Jahre älteren Schwester Fanny Hensel-Mendelsohn hat er zwar zeitlebens ein sehr inniges Verhältnis. Und doch lässt er sie im Schatten seiner selbst stehen. Sie wird stehengelassen, kommt gewissermaßen zum Stillstand.
Geboren wird Fanny am 14. November 1805 in Hamburg. Als sie 6 Jahre ist, zieht die Familie nach Berlin. Die jüdische Familie Mendelsohn lässt ihre Kinder im März 1816 in einer Haustaufe evangelisch taufen und der Zusatz Bartholdy wird zum Familiennamen hinzugefügt.
Fanny war äußerst musikalisch begabt. Für Geburtstags- und Familienfeiern führten alle Geschwister eigene Kompositionen von Fanny und Felix auf. Aber der Vater Abraham Mendelsohn gestattete ihr nicht, ihre Hochbegabung zum Beruf zu machen.
Ganz im Gegenteil:
So schrieb er in einem Brief an seine 15 – jährige Tochter:
Ich zitiere:
„Die Musik wird für ihn(Felix) vielleicht Beruf, während sie für dich stets nur Zierde, immer Bildungsmittel, Grundbass deines Seins und Tuns werden kann und soll. Ihm ist daher Ehrgeiz, Begierde, sich geltend zu machen in einer Angelegenheit, die ihm wichtig vorkommt, weil er sich dazu berufen fühlt, eher nachzusehen, während es dich vielleicht nicht weniger ehrt, dass du von jeher dich in diesen Fällen gutmütig und vernünftig bezeugt und durch deine Freude an dem Beifall, den er sich erworben , bewiesen hast, dass du ihn dir an seiner Stelle auch würdest verdienen können. Beharre in dieser Gesinnung und diesem Betragen. Sie sind weiblich, und nur das Weibliche ziert und belohnt die Frauen.“
Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten so einen Brief von ihrem Vater bekommen.
Ausgebremst, bevor es losgehen konnte. Fanny bleibt im Schatten, im Schatten von Felix – obwohl sie wohl begabter als er war.
Sie durfte zwar komponieren und konzertieren, aber natürlich nicht in der Öffentlichkeit und nicht, um damit Geld zu verdienen. Und auch Felix bremste sie aus und verwies auf die für die Zeit im Bürgertum übliche Rolle der Hausfrau und Mutter.
Die berühmten drei K – Kinder, Kirche, Küche.
Ein kurzer Lichtblick waren die Jahre 1821-1829 für sie. Abraham Mendelsohn rief die sogenannten Sonntagsmusiken ins Leben, um die musikalische Begabung seiner Kinder durch Übung im Vorspiel vor Publikum und mit anderen Musikern zu fördern. 300 Gäste waren keine Seltenheit. Aber als Felix 1829 nach Hamburg ging, wurden die Sonntagsmusiken eingestellt.
Während Felix anderswo konzertiert, manches Mal auch mit Kompositionen seiner Schwester – fristet Fanny ihr Dasein.
Was macht das mit einem, wenn man als junge Frau vorgeführt bekommt, so lange du deinen Bruder mitfördern konntest, war es recht in der Öffentlichkeit aufzutreten, aber jetzt ist es plötzlich nicht mehr angemessen.
Zurückgezogen und ohne Elan klagt sie ihrem Bruder ihr Leid 1838:
“Lieber Felix, komponiert habe ich in diesem Winter rein gar nichts, musiziert freilich desto mehr, aber wie einem zu Mut ist, der ein Lied machen will, weiß ich gar nicht mehr …… Was ist übrigens daran gelegen? Kräht ja doch kein Hahn danach und tanzt niemand nach meiner Pfeife.“
Wer in den Schatten gestellt wird, der verliert den Mut, sein Leben zu leben, zu gestalten, ja einfach glücklich zu sein.
Tragisch, wenn Standesdünkel wichtiger zu sein scheinen, moralische Normen und vermeintliche gesellschaftliche Zwänge Menschen in ihrer Begabung ausbremsen.
Fanny hat Glück. Sie heiratet den Maler Wilhelm Hensel. Einen Künstler, der sie ebenso liebt wie respektiert. Mit Wilhelm an ihrer Seite kann Fanny zumindest im kleinen Rahmen ihr Talent entfalten. Sie veranstaltet Hauskonzerte und komponiert. Kompositorisch emanzipiert sich Fanny in diesem Kapitel ihres Lebens von den Bevormundungen ihres Bruders.
Und schließlich wagt sie es: Im Jahr 1847 veröffentlicht sie einige Werke, unter ihrem eigenen Namen.
Und auch in Karlsruhe ist sie präsent. Im Musikerviertel in der Weststadt, in der Nähe der großen Musiker, der Brahms- bzw. Bachstraße, vor der Lukaskirche ist eine Anlage nach ihr benannt. Also in prominenter Gesellschaft ist sie verortet.
Den Mendelsohnplatz dagegen findet man in der Rüppurrer Straße in der Südstadt.
Wer kleingemacht wird, der braucht umso mehr Menschen, die an einen glauben, die einen wahrnehmen und sehen. Es ist eine Frage des Respekts, der Achtung und Liebe, andere zu unterstützen, in dem was sie können. Fanny fand in Wilhelm so jemanden.
Viele Gedichte hat Fanny vertont,
von Goethe und auch ein Gedicht von Ludwig Uhland.
Herbstlied heißt es – passt ja, denn der kündigt sich schon ein wenig an.
Seid gegrüßt mit Frühlingswonne, blauer Himmel, goldne Sonne,
drüben auch aus Gartenhallen hör ich frohe Saiten schallen.
Ahnest du o Seele wieder, sanfte Frühlingslieder,
sich umher die falben Bäume, ach es waren holde Träume.
FRAUEN AUS DER BIBEL
Im Schatten stehen, ins Licht treten, das liegt nah beieinander.
Es gibt gute Beispiele in der Bibel, die von Frauen erzählen, die durch ihre Tat, ihr Auftreten, ihre Fürsorge auffielen, die ins Licht traten.
Da ist zum Beispiel Miriam, die Schwester des Mose. Sie führt das Volk auf der Flucht aus Ägypten durch das Schilfmeer, feuert es an, weiterzugehen, sich in Sicherheit zu bringen. Sie schlägt die Pauke, tritt hervor, übernimmt die Führungsrolle.
Und Ruth, die Moabiterin, die ihre Schwiegermutter umsorgt, nicht verlässt. Sie folgt ihr in die Fremde, in die Heimat ihrer Schwiegermutter. Dort sorgt sie für den Unterhalt. Sie, die Migrantin, agiert selbstbewusst, tritt den Männern entgegen, die sie angehen.
Die Frauen, die zum Grab eilten, um Jesus zu salben. Sie weckten die Jünger aus ihrer Lethargie. Sie verkündigten als erste die frohe Botschaft von der Auferstehung.
Ohne die Frauen am Grab wären wir kaum heute hier, hätten die Jünger aufgegeben und sich weiter verkrochen. Sie teilten, was sie erlebt, erfahren hatten.
Die christliche Bewegung in Europa begann ebenso mit einer starken Frau, nämlich mit Lydia. Nur wenige Verse sind ihr in der Bibel gewidmet. Lydia ließ sich von den Missionaren Silas und Paulus taufen und war damit der erste Mensch in Europa, der christlich getauft wurde. Der erste Christ in Europa war also weiblich. Sie unterstützte die erste Gemeindearbeit des Paulus in Europa.
Frauen treten aus dem Schatten ihrer patriarchalischen Gesellschaft kurz heraus.
Sie unterstützen, befördern, verändern die Situation anderer, bringen die christliche Bewegung weiter. Aber sie bleiben weiterhin auf lange Zeit im Schatten stehen.
Wer kennt Lydia? Wer Miriam?
Und erst 1971 Jahren wurde in Baden eine Frau als Gemeindepfarrerin eingeführt. In zahlreichen anderen – auch evangelischen Kirchen – ist das immer noch nicht möglich.
⇒ Liedruf: NL 42 Gib uns Ohren, die hören…
Im Schatten stehen, aus dem Schatten ins Licht treten. Das gelingt nicht allen.
Was braucht es dazu? Wen braucht es dazu? Mut und Energie, Menschen, die einen begleiten. Menschen, die einen begleiten, fördern oder auch unterstützen. Das braucht es auf jeden Fall, aber es braucht auch den Blick meines Gegenübers, mich als den wahrzunehmen, der –die ich bin, die ich sein könnte.
Es braucht die Gabe offen einander zu begegnen, einander zuzuhören und zu merken: ich kann von meinem Gegenüber etwas lernen. Der oder die weiß was, was ich nicht weiß. Der oder die kann etwas und ich kann was anderes, aber gemeinsam ergänzt es sich wunderbar.
Wenn wir uns einander ernstnehmen, herausfordern und als Partner begreifen, dann bringt es uns miteinander weiter.
Viele unserer Entwicklungen verdanken wir Menschen, die gemeinsam etwas entwickelten. Oft bekam der männliche Part den Preis dafür. In meiner Gemeinde in Freiburg hatte ich in den 90iger Jahren die Ehre Magda Staudinger kennenzulernen. Eine feine, klare und doch sehr bescheidene Frau. Sie wurde 1902 in Lettland geboren und verstarb 1997 in Freiburg.
Als Kind reiste sie viel durch Deutschland, Ungarn und die Schweiz. Sie sprach fließend Englisch, Französisch, Deutsch und Russisch. Ihre Geige war ihr in all den Jahren eine treue Begleiterin. Studiert hat sie Biologie und Botanik in Berlin und Riga und nach ihrer Promotion zog es sie 1927 an das Biologische Institut auf Helgoland. Dort lernte sie Hermann Staudinger kennen. Gemeinsam begannen sie, an Makromolekülen und ihrer chemischen Struktur zu arbeiten.
Leider hat sich mir in der kurzen Zeit, die ich sie kannte gar nicht erschlossen, wer da mit welchen enormen Werdegang mir gegenüber saß.
Beim Thema „Im Schatten stehen“ kam sie mir in den Sinn. Aber nicht weil sie da gestanden hätte, sondern weil sie durch ihre Person, ihr Engagement gesellschaftspolitisch als auch in den verschiedenen Organisationen sei es im Akademikerinnenbund als auch auf UNESCO – Ebene zum Vorbild für andere wurde. Sie ermöglichte vielen Frauen aus dem Schatten zu treten. Sie war eine der Schlüsselfiguren bei der Gründung des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) auf globaler Ebene.
Mit ihrem Mann Hermann Staudinger forschte sie als studierte Biologin und Botanikerin an den Makromolekülen und meinte ohne die Entdeckung derer, wäre die Feinstrumpfhose nicht erfunden worden. Als Hermann den Nobelpreis für Chemie erhielt, würdigte er Magdas Mitarbeit in seiner Forschung.
Scherzhaft erzählte sie, wie ihr Mann ans MIT nach Cambridge, Mass. eingeladen wurde. Nur Männer waren dort damals erlaubt. Er sollte seine Forschung darlegen, doch da er der englischen Sprache nicht mächtig war, übernahm das seine Frau, Magda Staudinger. Es brauchte eine Sondergenehmigung.
Zwei Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen, miteinander forschen und dies auch gemeinsam präsentieren. Den Begriff Teamwork gab es damals wohl noch nicht, aber im Team bleibt keiner im Schatten zurück, muss aber auch keiner sich immer wieder produzieren. Schmunzelnd erzählte sie davon, wie sie die akademische Mauer des MIT da ein wenig ins Bröckeln brachte.
Magda Staudinger war eine beeindruckende Frau. Sie war zielstrebig, aber nicht verbissen. Sie blieb bescheiden und machte kein Gedöns um ihre eigene Person. Und getragen in all den Jahren auch der beiden Kriege fühlte sie sich durch ihren Glauben. Der gab ihr Halt.
Vielleicht ist das der Punkt, weil ich gehalten bin, weiß ich, wer ich bin, erkenne ich, was ich kann oder auch nicht kann, wage ich Schritte, die so noch kein anderer gegangen ist, kann ich anderen in aller Bescheidenheit zum Vorbild werden, denn Gott geht mit. Wenn mir das zur Haltung wird, dann brauche ich niemanden festhalten, niedermachen, sondern kann gleichberechtigt das Leben gestalten. Dann werde ich zu meiner und seiner wahren Größe finden. So gestärkt kann ich auch andere ermutigen, aufzustehen, für ihre Rechte zu kämpfen.
Im Schatten bleiben, in den Schatten gedrängt werden an zahlreichen Orten immer noch, immer wieder viele Frauen. Da braucht es Kraft und Mut, sich zu wehren. Da braucht es Menschen, die sie unterstützen, die mahnen, sagen, was Unrecht ist. Es braucht Menschen, die ihnen Mut machen, durchzuhalten.
Immer wieder stehen junge Frauen auf, wie in Afghanistan, wo Frauen neben Sport und Bildung, selbst das Singen verboten wird. Zu aufreizend sei es. Schädlich für den Mann. Deren Problem so will ich meinen.
Doch sie tun es, verschleiert singen sie und Social Media in diesem Fall sei Dank – findet ihr Gesang ein breites Publikum. Mich beeindruckt ihr Mut, ihre Ausdauer. Und ich werde dankbar für das, was mir geschenkt ist, hier durch unsere demokratische Grundordnung, und durch Gottes Liebe, die uns allen gilt.
Amen.
